#1

Hospiz Anna Meet Johnny

in Flashback 24.05.2017 23:37
von Johnny Torres (gelöscht)
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Johnny hatte schon ewig keinen lebenden Menschen mehr gesehen, seit dem Tag X und dem Ausbruch der Seuche, seit dem alles drunter und drüber ging und er seine Familie verloren hatte.
Seit dem war er alleine in seinem Haus, das Haus war sicher, niemals würde ein Walker hier ein dringen könne. Niemals ein Fremder ohne das er es merken würde, das Haus war Autark. Sie produzierten eigenen Strom, eine eigene Wasserquelle unter dem Haus, sein Vater war schwer Zwangserkrankt und hatte mehr Irrsinn in seinem Kopf als alles andere.
Nahrungsmittel waren gehortet im Keller für Jahre, Johnny konnte jetzt froh sein das sein Vater so war, jetzt gab alles einen Sinn.
Früher hasste er es, wenn er stumpfsinnige Dinge machen musste, wie sich zig mal die Hände waschen auch wenn Dev selten oder nie zu ihm kommen durfte.
Das war auch ein Grund, warum er oft oder gar jeden Tag, bei den Brewsters ein und aus ging.

Nun saß er wie immer in seinem Zimmer uns starrte auf die andere Seite, in das Zimmer in dem Dev wohnte, aber das Haus war tot, keiner hatte mehr mit ihm geredet, seit Monaten, er war völlig alleine in diesem Ortsteil und wurde so langsam verrückt.
Irgendwann packte er seine Sachen und machte sich auf den Weg, einen Rucksack und zwei Flaschen Wasser, Zwieback und ein paar Dosen, er würde nicht lange weg bleiben, er wollte nur die Gegend erkunden und er hoffte, das er noch lebende Menschen finden würde.
Er wohnte nicht weit weg vom Hospiz und er dachte sich, wenn jemand überlebt hatte, dann würde dieser dort hin gehen. Also machte er sich bei Tagesanbruch auf den Weg dort hin.
Die Stadt sah schrecklich aus, alles leer Totenstille, Autowracks überall, er kam sich vor wie in dem Film 7 Days Later.
Er musste sogar ein bisschen grinsen, als er an das dachte, wobei ihm nicht nach Spaß war.
Von weiten sah er einige Walker aber er hielt sich bedeckt und schaffte es ungehindert bis zum Hospiz zu kommen.
Dort an gekommen, versteckte er sich hinter einem Pfeiler und beobachtete die Gegend, viele waren hier, viel zu viele, hier konnten keine Lebenden Menschen mehr sein, aber da irrte er sich, es war eine Herde, die vorbeizog, er konnte eine Tür öffnen und presste sich, hinein schloss sie schnell und sah sich hektisch mit einer Taschenlampe um.
Es war ein Treppenaufgang voller alten Blut verschmiert, und dreckig. Er atmete ein paar mal tief ein und aus und ging langsam die Treppe hoch. Die Tür im ersten Stock bekam er nicht auf, da konnte er machen was er wollte, also ging er weiter hoch, zurück konnte er grade nicht, so lange die Herde noch vor den Türen lauerte.
Er versuchte es am zweiten Stock und bekam sie tatsächlich auf. Er öffnete sie einen Spalt und sah hinein, er zuckte zusammen, weil in dem Moment als er die Tür öffnete ein Lichtalarm los ging.

@Anna Lockhart


zuletzt bearbeitet 24.05.2017 23:39 | nach oben springen

#2

RE: Hospiz Anna Meet Johnny

in Flashback 27.05.2017 12:04
von Anna Lockhart • 13 Beiträge

Es war schon ein ganzes halbes Jahr her seitdem Anna nun ihr Leben in diesem Hospiz verbrachte. Grüher fühlte sich ein halbes Jahr so rasend an, heute fast wie ein Ewigkeit, als wären mehrere Jahre vergangen, als wäre sie schon ewig hier. Im Grunde war sie das auch früher zumindestens als die ganzen Zombiee noch nicht waren. Anna kannte Krankenhäuser, es war schließlich ihr früherer Beruf. Naja...heute irgendwie auch noch sonst wäre sie ja nicht hier. Anna fuhr gerade einen kleinen Wagen auf denen sich wenige aber immerhin Medikamente befanden, die man halbwegs noch benutzen konnte. Der Flur war grade nich so beleuchtet das man die Finger vor Augen sah. Der Treibstoff für den Generator würde wohl schon bald wieder leer sein. Die einst so sterilweißen Wände des Hospizs waren schwarz, herumtergekommen und mit Blutspritzern versehen, eigrntlich wie aus einem dieser Horrorfilm aber nachdem was wohl so jeder Mensch heutzutage gesehen und mitgemacht haben würden sie sich wohl kaum an so einer Kulisse stören geschweige denn dies gruselig finden. Das einzige gruselige lauerte da drausen. Anna kniff kurz die Augen zu, versuchte ihre Augen an das wenige Licht zu gewöhnen. Das Hospiz ist ziemlich leer, im Vergleich zu den letzten Wochen. Gestern waren noch einige gestorben. Die Leichen wurden selbstverständlich im Keller entsorgt, hejtzutage konnte man schließlich nie wissen. Anna fragte sich trotzdem ob das irgendwann noch möglich sei, der Keller würde auch irgendwann überfüllt sein ..und dann? Nun das konnte Anna hier niemanden beantworten geschweige denn befasste sich niemand damit ..aber das werden sie früher oder später müssen. Anna war auf dem Weg Richtung Treppenhaus. Sie musste die Medikamente einen Stock tiefer bringen und da die Aufzüge so viel Strom zogen wurden sie nur im Notfall eingesetzt. Also musste Anna diesen doofen Wagen die Treppen runterzerren und versuchen nicjt so viel Krach zu machen um die Zombies unten im Keller aufzuscheuchen. Sie waren zwar eingesperrt aber trotzdem sollte man es vermeiden sie aufzuscheuchen sagte man ihr immer, es wäre schwer sie zu beruhigen. Anna wollte sie nicht beruhigen, sie hätte am liebsten jeden einzeln einen Kopfschuss verpasst aber sie wusste genau das für sowas die Munition nicht reichte und diese war ziemlich wertvoll. Als Anna das Treppenhaus errreichte zog sie aus ihrer Tasche einen Schlüssel heraus, manche Stockwerke waren abgeschlossen, einfach nur damit Unbefugte keinen Zutritt hatten, doch als Anna den Schlüssel in die Tür stecken wollt hörte sie plötzlich schnelle Schritte, als würde jemand die Treppen hochrennen und im selben Moment öffnete sich auch die Tür und Annas Herz blieb stehen. Das der Alarm losging bekam sie nur im Unterbewusstsein mit. Als sie dann das Gesicht eines jungen und vorallem lebendigen Mannes sah blickte sie diesen nur erschrocken an. Wer war er und wo kam er her?! Als sie schließlich einen Zombie hinter ihm erblickte löste sich Anna aus ihrer Starre. "Oh scheiße!" Anna zog nur ihre Pistole, schoss dem Untoten hinter dem Mann direkt ins Gesicht. Doch er war nicht der einzigeund Anna wusste das sie den jungen Mann nicht im Treppenhaus stehen lassen konnte worauf hin sie einfach seinen Arm packte und ihn reinzog und gleichzeitig die Tür zuknallte und diese wieder abschloss. Gleichzeitig haute sie auf den roten Knopf neben der Tür um den Alarm auszuschalten.Anna fuhr sich nur kurz durchs Haar und keuchte. "Anna? Alles klar bei dir? Was ist da oben los?...", dröhnte es nur aus einem Funk den sie bei sich trug. Anna holte tief Luft. "Alles gut ...nur ein Überlebender. Ich habe die Sache unter Kontrolle, ich werde später zu euch stoßen. Könntet ihr bitte so freundlich sein und die Zombies im Treppenhaus an ihren Platz zurückzuweisen?" , gab Anna nur im Funk zurück bevor sie sich zu dem jungen Mann drehte. Er schien glücklicherweise auf dem ersten Blick nicht verletzt zu sein was aber nicht heißen würde das er trotzdem infiziert sein könnte. "Alles in Ordnung?" Fragte Anna schließlich. "Was machst du hier und wie bist du hierreingekommen?!" Anna versuchte ihte Aufgebrachtheit zu verstecken. Schließlich hatte sie so eine Situation nicht alle Tage.

@Johnny Torres


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#3

RE: Hospiz Anna Meet Johnny

in Flashback 28.05.2017 18:19
von Johnny Torres (gelöscht)
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Johnny sollte öfters mal raus gehen, merken wie die Beißer waren, gegen sie Kämpfen, merken wie man gegen sie Oberhand hatte. Nein das tat er nicht, versteckt in seinem Haus, sitzend in seinem Jugendzimmer und rüber starrend, in Dev´s Zimmer, so verbrachte er die meiste Zeit des Tages.


Er hatte es nicht gehört, das sich der Schlüssel im Schoss herum drehte. Dazu war er viel zu sehr auf gewühlt und bekam langsam Panik, die Viecher, konnten tatsächlich Treppen steigen und kamen ihm langsam schritt für schritt nach.
Er trat nach einem und sie vielen wieder ein paar Treppen herunter, was ein widerliches Geräusch gab. Wie er das haste, er war 27 und noch jung, normal in einem richtigen Leben, sollte er in einen Bar gehen und einen trinken und vielleicht einen anderen Mann kennen lernen, der ihm half über Dev weg zu kommen. Stattdessen kämpfte er um sein Leben, für etwas zu Essen und ein paar Flaschen Wasser.
Sein Herz blieb stehen, als er in die Augen der jungen Frau sah, die ein wenig müde und dünn rüber kam, er musste einen Moment tief Luft holen und klammerte sich an dem Türknauf fest.
Er hatte nicht damit gerechnet, das die Beißer sich so schnell hoch gerappelt hatten um ihn doch noch zu bekommen, er zuckte zusammen, als die Waffe direkt neben seinem Kopf los ging. Er hörte das pfeifen und rauschen in seinem Ohr, aber sie traf dem Zombie direkt in seinen widerlichen Schädel. Er war sichtlich verwirrt, und bekam auch sofort Kopfschmerzen, es war gut das sie noch einen klaren Kopf hatte und ihn in Sicherheit brachte, er lies sich einfach von ihr mit ziehen und befand sich plötzlich auf der anderen Seite der Tür.
Das sie den Alarm aus machte, das bekam er gar nicht mit, er versuchte wieder klar zu hören, und das erste was er mit bekam, war den Funkspruch, von wer weiß wem.
Er lehnte sich gegen die Tür und hörte wie die Walker mit ihren Fingern dagegen kratzten, raus kamen sie hier so schnell nicht mehr. Und was sie mit zurückweisen meinte, konnte er sich nicht vor stellen. Er erhaschte kurz einen Blick in den Flur, der ziemlich dreckig war, wie der Treppenaufgang, aber außer ihnen beiden war keiner mehr hier.
„Anna du heisst doch so, ich wohne nicht weit weg von hier, ja schau mich nicht so an, es stimmt ich wohne in einem Haus am anderen ende der Straße, meinem Elternhaus, ich hatte es nicht mehr aus gehalten, so alleine , ich dachte wenn hier in der Stadt noch einer lebt, dann würde er hier ins Hospiz gehen“ er schluckte und sah ihr in die Augen“ die Tür unten sie war nicht verschlossen, ahmmm ich habe sie auf gemacht und bin rein gegangen“ Da hatte wohl einer geschlampt, und die Tür nicht zu gemacht, als er zurück kam, von wer weiß was.
„Johnny, ich bin Johnny, meine Mutter hatte hier gearbeitet, früher“ er kam ins stocken“ vor dem allem“


@Anna Lockhart


zuletzt bearbeitet 28.05.2017 18:26 | nach oben springen

#4

RE: Hospiz Anna Meet Johnny

in Flashback 29.05.2017 20:11
von Anna Lockhart • 13 Beiträge

Nachdem Anna ihre Fragen gestellt hatte war das einzige was zu hören war das Kratzen der Zombies gegen die Tür. Das war ziemlich knapp. Aber auch das Kratzen der Zombies war nicht von Dauer, kurz darauf kamen die Leute auf Annas Bitte, die sie im Funk äußerte, nach und man hörte schließlich schüsse und dann war es ganz still. Auser den Atemgeräuschen von dem jungen Mann vor ihr und ihren eigenen war nichts zu hören. Fast schon gruselig. Um so erleichternder war es als der junge Mann der sich als Johnny vorstellte ihr nun endlich Antwort gab. Anna hob nur verwirrt die Augenbraue an. "Woher weißt du meinen Namen?". Anna konnte sich nicht erinnern ihn hier je gesehen zu haben, noch ihn behandelt haben. Und zu anderen Kolonien hatte sie nicht wirklich Kontakte. Anna gab zwar zu dass dies ein wenig komisch für sie war aber Anna machte schließlich kein Geheimnis aus ihrem Namen deswegen war es recht einfach ihn herauszufinden, dennoch würde es sie interessieren woher er ihn wusste. "Nun das war ziemlich knapp Johnny, ich kann mir zwar nicht erklären wie die Zombies aus dem Keller ausbrechen konnten aber du hattest wirklich Glück." Anna meinte nicht damit das sie rechtzeitig hier war, sie glaubte das er auch alleine mit den Zombies fertig geworden wäre aber der Alarm hätte alle nur unnötig erschrocken und aufgewühlt. "Du wohntest die ganze Zeit in deinem Elternhaus? ... und ja du hast Glück hier sind durchaus Leute.. die meisten zwar verletzt aber dennoch lebendig". Anna konnte sich nicht vorstellen wie jemand so lange in einem Haus überleben konnte mitten in der stadt wo die Zombies nur so umherwanderte. Und auch als er seine Mutter erwähnte ging ihr leider kein Licht auf. Anna versuchte sich an ein Gesicht zu erinnern das vielleicht ihres ähnlich sein könnte.. doch nichts. Vielleicht arbeitete sie früher in einem anderen Bereich oder Anna hatte sie nur unterbewusst wahrgenommen. "Ist .. deine Mutter nicht mehr hier?" fragte Anna vorsichtig. Es waren durchaus noch ältere Krankenschwestern und Ärztinnen hier die überlebten und mithalfen. Anna seufzte nur. sie konnte die Worte nicht mehr zurücknehmen und sie wollte Johnny auch nicht ausfragen sowieso nicht nach dieser schocksituation eben. "Ich denke die anderen haben sich um die Zombies im Treppenhaus gekümmert ... dennoch bin ich nicht sonderlich angetan dort erstmal reinzugehen." Anna blickte kurz auf den Wagen mit den Medikamenten neben sich. Das müsste sie wohl später erledigen. "Hunger?" fragte Anna mit einem leichten Lächeln. sie versuchte die situation nicht weiter auf den dreckigen Flur zu verlegen. Naja die anderen Räume waren auch nicht viel gemütlicher aber trotzdem.

@Johnny Torres


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